Ein Quäntchen Gesundheit

Ein Quäntchen Gesundheit

9. Dezember 2014 | von Naya Tetzner

Wie und warum wir uns mit betrieblicher Gesundheitsförderung beschäftigen

Den ganzen Tag am Bildschirm und der „Dönermann“ gleich um die Ecke – unserer Gesundheit zuliebe wollen wir den Klischee-Alltag Geschichte werden lassen. Betriebliche Gesundheitsförderung heißt das Zauberwort. 

„Ich bin nicht krank, also bin ich gesund.“ Laut Weltgesundheitsorganisation nicht unbedingt! Denn neben körperlichen lauern am Arbeitsplatz auch psychosoziale Belastungen. Für Bürojobs wie unseren bedeutet das insgesamt: Rücken- und Augenbeschwerden, Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Stress.

Statistisch gesehen waren 2013 die meisten krankheitsbedingten Fehltage auf „Rückenschmerzen und andere Erkrankungen des Bewegungsapparats“ zurückzuführen. Dies ist einer der Punkte, an dem wir bei quäntchen + glück mit unserer betrieblichen Gesundheitsförderung ansetzen.

Wie gesund sind wir eigentlich?

Im ersten Schritt haben wir begonnen, gesundheitsrelevante Fragen im Team zu klären. Alle werden am Konzept beteiligt und können eigene Ideen einbringen, was für sie zum gesünderen Arbeiten dazugehört.

  • Wie oft machen wir pro Woche Sport?
  • Wissen wir, wo unser Impfpass ist?
  • Fühlen wir uns unseren Aufgaben und Projekten gewachsen?
  • Wie oft reicht die Zeit auf der Arbeit nur für Fastfood statt gesundes Essen?
  • Was stört uns an unserem Arbeitsplatz: Zu wenig Licht? Zu hoher Schreibtisch? Oder zu wenige Pflanzen im Büro?

Nun erstellen wir einen 12-Monats-Plan für betriebliche Gesundheitsförderung. Nach der Mitarbeiterbefragung im Sommer 2014 haben wir zwei Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit den Themen „Kochen“ und „Sport/Freizeit“ beschäftigen.

Wie schaffen wir es, mit inzwischen elf Leuten gemeinsam zu kochen und uns gesund zu ernähren? Wie können wir Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren? Und wie schaffen wir es, regelmäßig gemeinsame (sportliche) Aktivitäten zu unternehmen?

Konzeption mal anders

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen: Künftig stehen Mittagspausen-Yoga und monatliche Aktivitäten wie Geocaching, Lasertag oder Slackline auf dem Programm. Welche Aktivität wir machen, wird jeden Monat aus einer Liste von knapp 30 Ideen ausgelost.

Und statt Döner gibt’s bald dreimal pro Woche frische Sandwiches mit leckeren (und gesunden) Belägen. Ob wir das auch nach einem halben Jahr noch durchziehen, berichten wir im Blog. Versprochen!

Außerdem planen wir Workshops zu Zeit- und Stressmanagement sowie zur Rückenfitness – und langfristig ergonomische Arbeitsplätze. Darüber hinaus haben wir festgestellt, dass viele von uns den letzten Erste-Hilfe-Kurs vor dem Führerschein gemacht haben und sehr gerne wieder einen machen würden. Warum also nicht mit dem ganzen Team einen Erste-Hilfe-Kurs bei uns im Büro machen?

Das Team ist entscheidend

Nach wie vor sind wir der Ansicht, dass nur ein erholtes Team ein gutes Team ist – das ist auch einer der Gründe dafür, warum wir uns für flexible Arbeitszeiten, Vertrauen und unsere Urlaubsflatrate entschieden haben. Wir legen Wert darauf, dass sich alle Quäntchen wohl fühlen und gerne zur Arbeit kommen – oder sich auch mal eine Auszeit nehmen können, wenn sie die brauchen.

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