Von Beton zu Social Media

Von Beton zu Social Media

3. April 2013 | von Stephanie Klar

Guuude, ich bin Steffi: 24-jährige Bachelorstudentin, in einer Beziehung mit „Kaffee” und die neue Praktikantin bei quäntchen + glück.

Steffi KlarNach vier Jahren Architekturstudium mit kurzen Nächten und Stress vor Abgaben habe ich nach und nach gemerkt, dass etwas Anderes her muss. Ich finde minimalistische Sichtbetongebäude und nussbaumlamellenverkleidete Fassaden toll, aber mich zieht es dann doch in einen Bereich, in dem ich – außerhalb der Architektur – kreativ arbeiten und texten kann.

Per Zufall bin ich durch die Webseite von ztix auf die Quäntchen gestoßen. Diese haben nämlich dafür gesorgt, dass das Ticketsystem jetzt ein neues Gewand hat. Ich habe sofort E-Mail-Kontakt aufgenommen – und was soll ich sagen: Es hat bestens mit der Online-Kommunikation geklappt und ich fühle mich sehr wohl hier! Das kommt auch daher, dass ich hier zum ersten Mal nicht wie ein „typischer“ Praktikant behandelt werde, dessen höchstes Ziel es ist, zu lernen, wie man perfekten Milchschaum für einen Cappuccino herstellt.

Ich bin ein Freizeit-Facebook-er, statte mit voller Begeisterung dem blauen Vögelchen Besuche ab und bin regelmäßig auf der Suche nach interessanten Blogs und Seiten. Ich kann mich hier bei TheFancy durch innovative Produkte, ausgefallene Designs oder extravagante Mode klicken. Oder ich springe mithilfe des „Stumble“-Buttons einfach durch das www, bis ich eine Webseite gefunden habe, die mir gefällt. Das funktioniert ähnlich dem „Zufälliger-Artikel“-Prinzip von Wikipedia, allerdings zeigt mir StumbleUpon Seiten, Texte oder Bilder, die sich an meinen vorher festgelegten Themengebieten orientieren.

Social Media kann ja so herrlich vielseitig und vor allem intelligent sein.

Und bei quäntchen + glück?

Neben zahlreichen – gerade für einen Quereinsteiger sehr interessanten – agenturinternen Aufgaben habe ich gelernt, wie ich einen Mac bediene (große Herausforderung für einen überzeugten PC-User!) oder wie ich über mehrere Stunden an etwas arbeiten kann und nicht das Gefühl habe, ich brauche jetzt ganz dringend eine Pause von Positionsplänen und Schnittgrößenverläufen.

Mein persönliches Ziel für das Praktikum ist, dass ich Kreativität von einer anderen Seite kennenlerne. Zu lernen, wie ich mich mit wenigen Worten, schön kurzgefasst, punktgenau ausdrücken kann, ohne immer um den heißen Brei zu reden (auch, wenn ich das für mein Leben gerne tue). Meine Fähigkeiten in Grafikprogrammen zu verbessern und mich nach den drei Monaten mit jemanden aus dem Fach über einen wichtigen Sachverhalt unterhalten zu können, ohne mich als Praktikantin ohne passende Ausbildung outen zu müssen.

Und danach? Ich könnte mir vorstellen, meine Langzeitbeziehung „Kaffee“ auf einen neuen Berufsweg mitzunehmen und mich auch beruflich mit Social Media auseinandersetzen. Mal schauen, ich bin ja noch jung.

Kategorie: Agenturalltag | Tags: ,
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