quäntchencamp: Ab in den Odenwald!

quäntchencamp: Ab in den Odenwald!

12. Februar 2015 | von Naya Tetzner

Ende des Monats lassen wir Darmstadt und das Tagesgeschäft hinter uns. Für drei Tage. Beim quäntchencamp reflektieren wir die Entwicklung der Agentur im Team und stellen uns den nächsten Herausforderungen – in Form eines Internen Barcamps.

Letztes Jahr im Februar ist unsere Agentur für ein Wochenende in den Odenwald gefahren: Drei Tage in einem Wanderheim, gemeinsames Kochen und Grillen – für uns hatte es schon ein bisschen Klassenfahrt-Flair.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Themen: Wie können wir unsere Workflows verbessern? Wo sehen wir die Agentur in ein paar Jahren? Was ist uns wichtig? Wie wollen wir uns entwickeln? Woran arbeiten wir in Zukunft? Die Ergebnisse und Erkenntnisse haben wir im Laufe des Jahres in unsere Arbeit integriert. Nun stehen wir kurz vor Runde zwei.

„Je weniger ich etwas erwarte oder die Teilnehmenden irgendwo hinführen will, desto besser wird das Barcamp.“

Internes Barcamp selbstgemacht!

Pünktlich zu unserem zweiten quäntchencamp Ende des Monats hielt Jan Theofel eine Session beim BleibGesundCamp zum Thema „Interne Barcamps“. Meine Neugierde war direkt geweckt: Decken sich unsere Erfahrungen? Gibt’s neue Anregungen für unser Camp?

Jans Session drehte sich vor allem um die Regeln für Interne Barcamps, die er gut auf den Punkt brachte. Interne Barcamps helfen dabei, Gewohnheiten zu durchbrechen und bieten eine Plattform, auf der sich Mitarbeitende auf Augenhöhe begegnen. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Teilnehmenden selbst die Themen bestimmen können – und zwar unabhängig von ihrer Position.

Wünsche und Bedürfnisse einfangen

Zwei wichtige Punkte, auf die wir bei unserem quäntchencamp ebenfalls Wert legen: Routinen durchbrechen und einen Rahmen für Qualität schaffen. Das verlangt Unternehmen zunächst großen Mut ab, doch es lohnt sich: Nur in einer entspannten Atmosphäre mit flachen Hierarchien kommen Wünsche und Bedürfnisse zur Sprache, die eine Unternehmenskultur positiv beeinflussen.

„Ein Barcamp ist wie eine Leinwand und ihr sollt darauf malen. Wenn sie aber zu klein ist oder ich euch nur rote Farbe hinstelle, kann es nichts werden.“

Uns ist es daher zum Beispiel wichtig, dass wir unsere Barcamps außerhalb der Büroräume veranstalten – so vermeiden wir das Risiko, in Gewohnheiten zurück zu fallen.

„Was machst du eigentlich bei uns?“

Ein positive Nebenwirkung von Internen Barcamps: Die Kollegen lernen sich besser kennen – gerade wenn sie in unterschiedlichen Bereichen oder an verschiedenen Projekten arbeiten. Sie verstehen einander besser.

Jan hat hierfür ein schönes Beispiel gebracht, das ich während meiner Zeit im Krankenhaus ähnlich erlebt habe: Ärzte und Krankenschwestern haben oft keine Ahnung, was der andere eigentlich den ganzen Tag lang tut. Unternehmen geht es häufig ähnlich.

Auf internen Barcamps stehen die Teilnehmenden im Mittelpunkt – und zwar auf Augenhöhe.

Auf internen Barcamps stehen die Teilnehmenden im Mittelpunkt – und zwar auf Augenhöhe.

Wir beschäftigen uns durch Formate wie das quäntchencamp und Speedback damit, was wir alle machen, was uns beschäftigt, wo wir Unterstützung brauchen.

Ein guter Tipp dazu von Jan: Die Barcamp-typische Vorstellungsrunde beibehalten – nur dass jeder Mitarbeitende in drei Hashtags beschreiben soll, wie er sich jetzt gerade fühlt oder worüber er sich Gedanken macht. Das sei ein guter Einstieg in ein Internes Barcamp. Die Anregung nehmen wir mit ins nächste Camp!

 

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