Podcast: Online, Journalismus

Podcast: Online, Journalismus

24. September 2013 | von Jan-Kristian Jessen

Denn mit Journalismus fing es an: In Lokalredaktionen von Tageszeitungen haben wir unsere ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt, noch bevor die Fäden von quäntchen + glück zusammen liefen.

unterdreiGemeinsam haben wir Online-Journalismus studiert. In den Studien-Jahren haben wir dank der Professoren Klaus Meier und Lorenz Lorenz-Meyer schon früh gelernt, crossmedial und medienneutral zu denken: Im Mittelpunkt steht das Thema, erst dann die Frage, wie es sich in verschiedenen Medien umsetzen lässt.

Print-Projekte wie das Studentenmagazin darmspiegel und das Bookazine nachts in Darmstadt haben wir (gemeinsam mit vielen Kommilitonen) in Blogs bei der Entstehung begleitet. Gleichzeitig haben wir in Online-Redaktionen aber auch die Grabenkämpfe zwischen Online und Print erlebt.

Zugute kam uns in den Diskussionen unser Studien-Schwerpunkt Online-PR von Thomas Pleil. Die Prinzipien der Online-Kommunikation haben zur Veränderung des Journalismus beigetragen: Leser, die online Artikel diskutieren und kritisieren; neue Medien wie Facebook und Twitter. Entwicklungen, die wir live miterleben – und die der Journalismus vor der Jahrtausendwende nicht kannte.

Was kommt nach der Tageszeitung?

Die Diskussion, wohin sich Journalismus in Deutschland entwickelt, füllt bei uns viele Agenturabende. Nicht zuletzt, weil wir Redaktionen auf ihrem Weg ins Digitale beraten.

Ein zentraler Punkt bei Tageszeitungen ist die Frage der Finanzierung. Die klassische Erscheinungsform verliert rasant an Auflagenstärke. Von ehemals 27 Millionen verkauften Exemplaren Anfang der Neunziger sind noch 18 Millionen übrig geblieben.

Wir erleben „eine Umbruchphase historischen Charakters“, sagt Klaus Meier.

Ob es am Ende dieser Phase gedruckte Tageszeitungen noch geben wird? Wie sich Journalismus ohne Abos und Printanzeigen online finanzieren lässt? Welche Inhalte den Journalismus prägen und gestalten werden?

Wir wissen es nicht.

Aber wir wollen es herausfinden!

In unserer ersten Podcast-Runde haben Birte, Kersten und ich Themen gesammelt, um einen Überblick darüber zu gewinnen, welche Facetten die Diskussion um Tageszeitungen und Journalismus hat. Das Ergebnis hört sich so an:

Vielen Dank an Mover Digital Tales, die uns mit professionellem Podcast-Equipment ausgestattet haben (und die wir beim nächsten Mal bestimmt noch professioneller bedienen werden) und an Breitenbach und Dr. Kögel, die uns mit dem Soziopod inspiriert haben!

Update: Den mittlerweile „unterdrei“ getauften Podcast gibt es nun auch bei iTunes.

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